Was ist funktionelles Training?

Funktionelles Training geht weit über den Trend hinaus.
Funktionell bedeutet eigentlich nichts weiter als dem Zweck entsprechend. Diese Art des Trainings kann sportartenübergreifend angewendet werden. Bei dieser Trainingsform besinnt man sich vor allem auf die Gleichheit von Sportarten und nicht auf dessen Unterschiede. Im Mittelpunkt dieser Trainingsform steht die Leistungssteigerung. Ein positiver Nebeneffekt ist der sichtbare Muskelzuwachs. Besonders in den letzten zehn Jahren wurde besonders auch von Vereinen versucht das Training funktioneller zu gestalten, denn funktionelles Training hilft Sportler vor Über- und auch Fehlbelastungen zu schützen und so Verletzungen zu vermeiden. Eines der größten Beispiele war Jürgen Klinsmann, der die deutsche Mannschaft durch diese Art des Trainings dem Erfolg näher gebracht hat.
Aber nicht nur für Athleten ist diese Trainingsart von Vorteil, auch Menschen mit Übergewicht können durch sie ihre Ziele optimal erreichen. Menschen die schon lange keinen Sport mehr gemacht haben werden langsam aber effizient wieder zu Höchstleistungen getrieben. Neben dem Muskelaufbau wird auch eine deutliche Gewichtsreduktion erzielt. Funktionelles Training wird vermehrt nur mit dem eigenen Körpergewicht durchgeführt und lässt sich dadurch in den Alltag sehr gut integrieren. Kosten für teure Fitnessgeräte fallen somit weg.
Auch ich habe mich in den letzten Jahren immer mehr mit dieser Art der Trainingsform beschäftigt. Zu Beginn stand auch bei mir, wie bei den Meisten, der Muskelaufbau im Vordergrund. Wie ihr jedoch bestimmt über mich gelesen habt, bin ich ein sehr abenteuerlustiger Mensch und habe in meinem Leben so einige Sportarten ausgeübt. Neben Downhillfahren, Snowboarding und Klettern, waren einige Sportarten darunter, wo neben dem Muskelaufbau auch die Beweglichkeit und das Gleichgewicht nicht zu unterschätzen sind. Funktionelles Training ist hier eine optimale Form um diese Fähigkeiten sportartenübergreifend effektiv zu trainieren.